Sind Netbooks wirklich gut?
Welchen Grund könnte man haben, sich für ein Netbook zu entscheiden, anstatt einfach ein Notebook zu kaufen?
Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen Notebook und Netbook ist zur Zeit noch die Rechenleistung. Das Netbook hat meist nur einen Single-Core-Prozessor. Bei der Ausstattung merkt man es bisher auch, denn mit Windows XP durfte nach Microsoft-Vorgaben ein Netbook nicht über 1GB Arbeitsspeicher und keine größere Festplatte als 160 GB besitzen. Doch bei Windows 7 lockert Microsoft diese Vorgaben. Nun sind 2 GB RAM erlaubt und auch eine 250 GB große Platte zulässig.
Auch bei der 3D-Leistung werden sich Notebooks und Netbooks immer mehr näher kommen. Das sagt jedenfalls Nvidia, die einen Ion-Chipsatz für Netbooks fit machten für High-Definition-Videofilme. Diese kann man zum Beispiel auch von einer Blu-Ray-Disc betrachten. Die allerersten Ion-Netbooks, beispielsweise das von HP hergestellte Compaq Mini 311, erfüllen dieses Versprechen auch. Zum ersten Mal kann man selbst 1080p-Inhalte ruckfrei auf einem Netbook wiedergeben. Doch natürlich muss man die bessere Leistung mit einer reduzierten Akkulaufzeit bezahlen.

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Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist natürlich der Preis. Die meisten Hersteller von Netbooks wollen trotz Windows 7 und einer verbesserten Ausstattung nicht über 400 Euro verlangen. Ausnahmen bestätigen aber die Regel.Beispielsweise kostet das gut ausgestattete Dell Inspiron Mini 10 tatsächlich über 600 Euro. Es ist ein Netbook, welches man auch als Fernseher benutzen kann.
Im Moment ist also ein Netbook billiger, aber noch nicht so gut ausgerüstet. Aber es ist auch praktischer als ein Notebook aufgrund der Größe.
